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Die Damen 1 gewinnt 3:1 gegen AVC Köln 2

Ruth – Am Wochenende standen für die Monschauerinnen zwei Aufgaben an. Am Samstag ging es zunächst in die zweite Runde des Bezirkspokals. Viel wichtiger war allerdings das Ligaspiel am Sonntag gegen den AVC Köln 2. Mit einem Sieg könnte man den Klassenerhalt so gut wie sicher machen.

 

Am Samstag stand also zunächst die zweite Runde des Bezirkspokals an. Als Gastgeberinnen spielte man gegen den Verbandsligisten Oberaußemer VV. Zwar verlor man 0:3, war aber mit der eigenen Leistung zufrieden und konnte auch „Körner sparen“ für das enorm wichtige Ligaspiel gegen den AVC Köln 2 am Sonntag. So traf man sich denn auch keine 20 Stunden später wieder in Monschau in der Walter-Scheibler-Straße.

 

 

Coach Frank Liedtke musste mit einem stark dezimierten Kader von acht Spielerinnen auskommen. Aber das ist jetzt nicht wirklich was Neues für die Monschauerinnen und ihren Coach.

 

Konzentriert starteten die Eiflerinnen in den ersten Satz. Sofort konnte gute Angaben von Simone Wäser-Liedtke zu einem 5:1-Vorsprung genutzt werden. Köln hielt jedoch dagegen und verkürzte auf 4:5. Geli Scheid hatte dann etwas dagegen, dass hier was anbrennt. Konstante Angaben, eine gute Blockarbeit und ein schöner „gestopfter Ball“ von Vera Eckers sorgten für eine komfortable 11:5-Führung. Den Vorsprung konnte man solide verwalten. Eine konzentrierte Annahmearbeit um Libera Agathe Pokorski ermöglichte immer wieder Möglichkeiten auch im Angriffsspiel variabel zu agieren. So konnten der Angriff über die Mitte mehrmals eingesetzt werden, der Kölns Block ausspielte. Sicher ging der erste Satz mit 25:19 an die Monschauerinnen.

 

So konnte es doch weiter gehen, oder? Coach Frank Liedtke meinte in einem anderen Spiel einmal: „Ihr legt euch auf der Zielgeraden auf den Boden!“. So weit kamen die TuRanerinnen im zweiten Satz erst gar nicht. Beim Stand von 2:3 kassierte man sage und schreibe sieben Punkte zum 2:10. Nichts ging bei den Eiflerinnen zusammen. Köln verwaltete den Vorsprung zum 16:6. Etwas Hoffnung keimte auf, als Vera Eckers mit konzentrierten Angaben eine 5-Punkte-Serie einleitete. Aber Köln konterte prompt. Überdeutlich verloren die Monschauerinnen den zweiten Satz mit 14:25.

 

Keine Angaben, keine Annahme, kein Angriff. So durfte es nicht weiter gehen. Coach Frank Liedtke hielt seinen Mädels dann auch eine kleine Ansprache. Hat gewirkt, denn Simone Wäser-Liedtke initiierte sofort eine Serie zum 8:1 für die Eiflerinnen. Und plötzlich war alles wieder da: die Angaben, die Annahme und vor allem die Blockarbeit. Zwar konnte Köln das ein oder andere Mal auf drei Punkte verkürzen, die Monschauerinnen behielten jedoch das Heft in der Hand. Gleich zweimal konnte die Monschauer Nachwuchsspielerin Sophia Zehnpfennig mit guten Angaben zwei 3-Punkte-Serien einleiten. Sicher geht der dritte Satz mit 25:18 an die TuRanerinnen.

 

Nach der neuen Punkteregel bedeutete das schon mal einen Punkt. Um sich aber vom Relegationsplatz abzusetzen wollte man unbedingt einen klaren Sieg und drei Punkte. Also ab in den vierten Satz. Köln hatte den besseren Start zum 4:1. Beim Stand von 4:3 machte Simone Wäser-Liedtke aber mal so richtig ernst. 9:3 stand es als sie die Angabe verließ. Großen Anteil hatten hier aber auch die gute Blockarbeit um die Mittelblocker Geli Scheid und Greta Ortmanns und der Außenangriff über Zoe Liedtke. Wieder ließ man die Zügel etwas schleifen und Köln immer wieder auf drei Punkte heran kommen. Aber diesmal legte man sich nicht auf der Zielgeraden auf den Boden, sondern holte sich den verdienten Satzgewinn mit 25:19 und damit einen 3:1-Erfolg.

 

Ein ganz wichtiger Sieg für die Mädels der TuRa und ihren Trainer. Erstens konnte man sich für die 0:3-Schlappe aus dem Hinspiel revanchieren und zweitens konnte man enorm wichtige Punkte einfahren. Bei zwei verbleibenden Spielen belegt man nun sogar Platz vier in der Tabelle und hat fünf Punkte Vorsprung vor DJK Südwest Köln, welcher derzeit den Relegationsplatz „nach unten“ einnimmt.

 

Für die TuRa spielten: Vera Eckers, Zoe Liedtke, Greta Ortmanns, Agathe Pokorski, Geli Scheid, Simone Wäser-Liedtke, Ruth Weißhaupt und Sophia Zehnpfennig. Coach: Frank Liedtke.