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Volleyball-Blog

Neues von den Volleyball-Mannschaften

Die Seniorinnen Ü31 der TuRa Monschau reisten zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft….

Ruth – Nach dem Erreichen des zweiten Platzes bei der Westdeutschen Meisterschaft hatten die Mädels, die unter dem Namen TuRa Monschau spielen die Möglichkeit sich in einem Qualifikationsturnier noch durchzusetzen (die Mannschaft setzt sich aus Spielerinnen der TuRa Monschau, SG Aachen und des VV Phönix Schwerte zusammen). Hierzu musste man die lange Reise nach Berlin antreten, um sich am Sonntagmorgen mit zwei weiteren Mannschaften zu messen. Zwei der drei würden zur Deutschen Meisterschaft nach Minden fahren.

 

Samstag. Wenn man denn schon mal so eine lange Reise unternimmt, dann bitte auch mit Rahmenprogramm. Also fuhr man Samstagmorgen um 05:00 Uhr(!) los. Man wollte ja noch Berlin unsicher machen. Zwar fragten sich die Akteure dann am Samstag doch erstmal „Sind wir eigentlich verrückt?“, aber es sollte sich doch lohnen. Mittags trafen beide Autos wohlbehalten in Berlin am Hotel ein und nach dem Einchecken ging es mit der U-Bahn in die Innenstadt. Hier machte dann eine Großdemonstration unsere ursprüngliche Planung zunichte. OK, dann halt gleich zum Brandenburger Tor und dank der Ortskenntnis einiger Spielerinnen zu den sehenswertesten Orten. Das Wetter meinte es gut mit uns und so verbrachte man einen lustigen und gelungenen Nachmittag in Berlin. Nach dem frühen Aufstehen war dann am späten Nachmittag für uns schon gefühlt Mitternacht. Also noch ein kleiner Ausflug zum Prenzlauer Berg zum Essen (sehr empfehlenswert!) und um 22:00 Uhr lagen alle sieben Spielerinnen tot müde in der Heia.

 

Sonntag. Früh meldete sich Spielerin Nummer acht vom Düsseldorfer Flughafen, dass sie eingecheckt hatte und pünktlich in Berlin landen würde. Das nennt man doch mal Einsatz! Nach einem kleinen Spaziergang und Frühstück brach man dann zum Turnier auf. Gegner waren die Mädels vom TSV Rudow und Wolfenbütteler VC.

 

Die Auslosung ergab, dass die TuRa zunächst gegen Wolfenbüttel antreten musste. Der erste Satz begann nicht gut für die TuRa-Mädels. Man hatte vor allem Probleme Akzente im Angriff und bei den Angaben zu setzen. Normalerweise eine Stärke der Monschauerinnen. Und natürlich fehlte es an der Abstimmung. Nach dem Ende der Saison war keine Spielerin mehr regelmäßig im Training und das merkt man dann schon. Schnell geriet man mit 3:8 in Rückstand, kämpfte sich aber langsam in den Satz zurück. Ein paar schöne Schnellangriffe über die Mitte und die Außenposition brachten den Ausgleich zum 16:16 und 21:21. Leider machte man in der entscheidenden Phase des Satzes zu viele Eigenfehler und verlor den Satz 21:25. Im zweiten Satz ging nichts für die Eiflerinnen. Sehr deutlich wurde die fehlende Abstimmung in der Annahme aufgedeckt. So kassierte man alleine in einer Aufstellung acht Punkte in Folge. Zwar konnte man sich im Laufe des Satzes wieder etwas herankämpfen, aber deutlich gingen der zweite Satz und damit das Spiel an die Mädels vom Wolfenbütteler VC (es wurde nur über zwei Gewinnsätze gespielt).

 

Im zweiten Spiel traf Wolfenbüttel auf Berlin. Ein sehr gutes Spiel auf hohem Niveau, dass Berlin jedoch 2:0 für sich entschied. Jetzt war schon klar, dass ein Weiterkommen für die Monschauerinnen nicht wirklich möglich war.

 

Im ersten Satz gegen Berlin musste man beim Stand von 3:5 acht Punkte in Folge hinnehmen. Es sei aber auch erwähnt, dass Berlin über mehrere aktive Spielerinnen der 2. Bundesliga verfügte. Überdeutlich verlor man den Satz mit 9:25. OK, kleine Ziele setzen. Im zweiten Satz bitte mehr als 10 Punkte. Und so spielte man dann auch munter mit und es kamen einige sehr schöne Spielzüge zustande, die mit Schnellangriffen über die Außenposition oder die Mitte abgeschlossen wurden. Mit 18:25 verlor man den Satz, zeigte aber eine gute Leistung. Verdient ging das Spiel mit 2:0 an Rudow und die Monschauerinnen belegten leider den dritten Platz, der nicht für die Deutsche Meisterschaft reicht. So kann man nur auf das Zurückziehen einer qualifizierten Mannschaft hoffen, um als Nachrücker vielleicht doch noch nach Minden fahren zu können. Spaß hatten die Mädels allemal und so hat sich der Ausflug nach Berlin doch wirklich gelohnt.

 

Zweigeteilt ging der Sonntag dann zu Ende. Einige Spielerinnen mussten den Ausflug leider berufs- und familienbedingt nach dem Turnier schon beenden. Ein paar andere nutzten die lange Anreise noch zu einer Bootsfahrt auf der Spree und dazu den herrlichen Ausblick vom Funkturm zu genießen. Den Abend ließ man bei einem leckeren spanischen Essen ausklingen (OK, ich will Diejenigen, die nach Hause fahren mussten nur neidisch machen).

 

Montag. Aber auch für die zweite Gruppe ging der Berlinausflug am Montag zu Ende. Nach dem Besuch des KaDeWe (also die Gourmetabteilung muss man gesehen haben!), ging es zurück nach Aachen bzw. in die Eifel. Auch wenn es sportlich nicht gereicht hat, verbrachte man ein tolles Wochenende in Berlin und nächstes Jahr wird man sich wieder in den Seniorinnen-Wettbewerb stürzen.

 

Für die TuRa Monschau spielten: Vera Eckers, Corinna Itzenga, Tina Kroll, Uschi Schneider, Silvia Steudner, Gisela Volkers, Simone Wäser-Liedtke und Ruth Weißhaupt. Leider nicht dabei: Sinje Ebbecke, Hedwig Flachskampf und Daniela Steffens.

Die Seniorinnen Ü31 der TuRa Monschau sind Westdeutscher Vize-Meister

Ruth – Auch dieses Jahr nimmt die TuRa Monschau am Seniorinnen-Wettbewerb der Altersklasse Ü31 teilt. Die Mannschaft setzt sich aus Spielerinnen der TuRa Monschau, SG Aachen und des VV Phönix Schwerte zusammen. Im Vorfeld bestritt man zwei Vorbereitungsspiele gegen die Damen 1 der SG Aachen. Hierfür nochmal ein Dankeschön an die Mädels um Trainer Lutz Fettweis.

 

Also machte man sich am Sonntagmorgen auf den Weg zur TG Neuss, die dankeswerter Weise die Ausrichtung des Turniers übernahm. Die Zeitumstellung und der frühe Turnierbeginn um 10:00 Uhr sorgten für etwas müde Akteurinnen. So fanden die Aachener Autos zwar die Adresse in Neuss schnell, den Parkplatz aber erst nach drei Anläufen unter Missachtung so einiger Verkehrsregeln. Das Eifelauto vermeldete dann auch glatt einen kleinen Umweg, der zu einer späteren Ankunft führen würde. Wie im letzten Jahr konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, was für den kleinen Umweg sorgte. Egal…um 9:30 Uhr waren alle Spielerinnen gut gelaunt da.

 

Leider waren auch in diesem Jahr nur drei Mannschaften anwesend: die TuRa Monschau, der Kirchhörder SC und der amtierende Westdeutsche Meister Oberaußemer VV. Also wurde ein Dreierturnier „Jeder gegen Jeden“ mit drei Gewinnsätzen durchgeführt. Der Gewinner des Turniers qualifiziert sich direkt für die Deutsche Meisterschaft, der Zweite kann sich noch in einem weiteren Turnier qualifizieren.

 

Das erste Spiel bestritt der Oberaußemer VV gegen den Kirchhörder SC. Die Damen von Oberaußem zeigten sich wie im Vorjahr spielstark und gut aufeinander abgestimmt. Der Kirchhörder SC hatte Anlaufschwierigkeiten und konnte dem aggressiven Angriffsspiel von Oberaußem oft nicht standhalten. Deutlich ging das erste Spiel mit 3:0 an Oberaußem.

 

Im zweiten Spiel spielte nun die TuRa Monschau gegen den Verlierer des ersten Spiels Kirchhörder SC. Die TuRanerinnen begannen konzentriert und konnten mit starken Angriffen über die Außenposition punkten. Die Kirchhörder Angriffe wurden gut verteidigt und im Gegenzug in Punkte umgewandelt. Schnell stand es 12:6 im ersten Satz. So ging es leider nicht weiter. Kirchhörde fand ins Spiel und die Monschauerinnen verschlugen viele Angaben. Schon war der schöne Vorsprung weg. Hinzu kamen diverse Abstimmungsprobleme. Beim Stand von 21:21 nahm man drei Punkte zum 21:24 hin und verlor den Satz knapp mit 22:25. Naja, nicht ungewöhnlich für die Monschauerinnen, sind sie als Spätstarterinnen bekannt und brauchen erstmal einen Satz zum Eingewöhnen.

 

Im zweiten Satz das gleiche Bild. Die meiste Zeit führte die TuRa knapp mit ein, zwei Punkten, konnte sich aber nicht absetzen. Die guten Angriffe über die Außenposition konnte man nicht nutzen, da man zu viele Angaben verschlug. Ausgeglichen blieb es bis zum 21:22. Einen Satzball beim 24:23 konnte man nicht nutzen und musste Kirchhörde wieder mit 27:25 den Vortritt lassen. Na gut, dann halt in fünf Sätzen.

 

Auch im dritten Satz erspielten sich die TuRa immer wieder kleine Punktvorteile über den Außenangriff und auch schön eingesetzte Schnellangriffe über die Mitte. Den Sack zumachen konnte man aber nicht. Immer wieder ließ man Kirchhörde heran, die hatten sich aber auch deutlich besser aufeinander eingestellt als noch gegen Oberaußem. Es blieb eng bis zum 24:23 für die TuRa. Den ersten Satzball konnte man nicht nutzen, sich aber einen zweiten erarbeiten. Knapp geht der dritte Satz mit 26:24 an die TuRa. „Endlich der erste Satz“ war dann auch die erleichterte Ansage. Also weiter. Im vierten Satz konnte sich bis zum 15:14 keine Mannschaft ansetzen und dann fand man doch die eigenen Angaben wieder. Denn eins war klar: sobald die Angaben kamen hatte Kirchhörde Probleme. Eine Vierpunkteserie konnte man sicher verwalten und den vierten Satz mit 25:22 gewinnen.

 

„TIEBREAK“ hallte es dann auch durch die Halle. In diesen startete die TuRa mit klaren Vorteilen. Wie gesagt: gute Angaben sind der Punktegarant. 3:0 und 5:3 geht man in Führung, um sich doch wieder einholen zu lassen. Aber bange machen gilt nicht. Die Außenangreifer und die Schnellangreifer machten aus einer aufmerksamen Feldabwehr den Satz zu. 15:9 geht der Tiebreak schließlich an die TuRa. 3:2 gewinnen die Monschauerinnen ein spannendes und sehenswertes Spiel.

 

Eins war schon mal klar: man war noch im Rennen um die Deutsche Meisterschaft, denn den zweiten Platz hatte man sicher. Im letzten Spiel wollte man nun sehen, was man gegen den Oberaußemer VV ausrichten konnte. In den ersten beiden Sätzen konnte man den Damen aus Oberaußem nur streckenweise paroli bieten. Immer wieder gelangen schöne Aktionen über den Schnellangriff, aber Oberaußem gewann beide Sätze doch sehr deutlich mit 25:12 und 25:10. Nach dem Fünfsatzspiel machten sich auch die gefühlt 50 Grad in der Halle und die Abwesenheit von Sauerstoff bemerkbar. Im dritten Satz konnten die TuRanerinnen gut mithalten und den Satz lange ausgeglichen gestalten. Am Ende fehlten die berühmten Körner und auch etwas gezieltere Angaben. Zuletzt setzten sich die Oberaußemerinnen verdient mit 25:17 durch und gewannen 3:0.

 

Insgesamt sind die Mädels der TuRa mit dem Ergebnis richtig zufrieden, hat man doch noch die Chance sich am 11. Mai für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Hier steht für die Mädels eine lange Fahrt nach Magdeburg oder Berlin an. Aber das nimmt man gerne in Kauf, um ein Erlebnis wie die Deutschen Meisterschaften zu erkämpfen. Die Rückreise verlief dann ausnahmsweise mal problemlos. Zumindest bei einem Aachener Auto…von weiteren Umwegen ist der Verfasserin des Artikels nichts bekannt…aber wer weiß es schon…aus Angst vor dem Aachener „Dollar-Phänomen“ wird ja nicht alles preisgegeben…

 

Für die TuRa Monschau spielten: Sinje Ebbecke, Vera Eckers, Hedwig Flachskampf, Corinna Itzenga, Tina Kroll, Uschi Schneider, Daniela Steffens und Ruth Weißhaupt.

Die Damen 1 gewinnt 3:1 gegen AVC Köln 2

Ruth – Am Wochenende standen für die Monschauerinnen zwei Aufgaben an. Am Samstag ging es zunächst in die zweite Runde des Bezirkspokals. Viel wichtiger war allerdings das Ligaspiel am Sonntag gegen den AVC Köln 2. Mit einem Sieg könnte man den Klassenerhalt so gut wie sicher machen.

 

Am Samstag stand also zunächst die zweite Runde des Bezirkspokals an. Als Gastgeberinnen spielte man gegen den Verbandsligisten Oberaußemer VV. Zwar verlor man 0:3, war aber mit der eigenen Leistung zufrieden und konnte auch „Körner sparen“ für das enorm wichtige Ligaspiel gegen den AVC Köln 2 am Sonntag. So traf man sich denn auch keine 20 Stunden später wieder in Monschau in der Walter-Scheibler-Straße.

 

 

Coach Frank Liedtke musste mit einem stark dezimierten Kader von acht Spielerinnen auskommen. Aber das ist jetzt nicht wirklich was Neues für die Monschauerinnen und ihren Coach.

 

Konzentriert starteten die Eiflerinnen in den ersten Satz. Sofort konnte gute Angaben von Simone Wäser-Liedtke zu einem 5:1-Vorsprung genutzt werden. Köln hielt jedoch dagegen und verkürzte auf 4:5. Geli Scheid hatte dann etwas dagegen, dass hier was anbrennt. Konstante Angaben, eine gute Blockarbeit und ein schöner „gestopfter Ball“ von Vera Eckers sorgten für eine komfortable 11:5-Führung. Den Vorsprung konnte man solide verwalten. Eine konzentrierte Annahmearbeit um Libera Agathe Pokorski ermöglichte immer wieder Möglichkeiten auch im Angriffsspiel variabel zu agieren. So konnten der Angriff über die Mitte mehrmals eingesetzt werden, der Kölns Block ausspielte. Sicher ging der erste Satz mit 25:19 an die Monschauerinnen.

 

So konnte es doch weiter gehen, oder? Coach Frank Liedtke meinte in einem anderen Spiel einmal: „Ihr legt euch auf der Zielgeraden auf den Boden!“. So weit kamen die TuRanerinnen im zweiten Satz erst gar nicht. Beim Stand von 2:3 kassierte man sage und schreibe sieben Punkte zum 2:10. Nichts ging bei den Eiflerinnen zusammen. Köln verwaltete den Vorsprung zum 16:6. Etwas Hoffnung keimte auf, als Vera Eckers mit konzentrierten Angaben eine 5-Punkte-Serie einleitete. Aber Köln konterte prompt. Überdeutlich verloren die Monschauerinnen den zweiten Satz mit 14:25.

 

Keine Angaben, keine Annahme, kein Angriff. So durfte es nicht weiter gehen. Coach Frank Liedtke hielt seinen Mädels dann auch eine kleine Ansprache. Hat gewirkt, denn Simone Wäser-Liedtke initiierte sofort eine Serie zum 8:1 für die Eiflerinnen. Und plötzlich war alles wieder da: die Angaben, die Annahme und vor allem die Blockarbeit. Zwar konnte Köln das ein oder andere Mal auf drei Punkte verkürzen, die Monschauerinnen behielten jedoch das Heft in der Hand. Gleich zweimal konnte die Monschauer Nachwuchsspielerin Sophia Zehnpfennig mit guten Angaben zwei 3-Punkte-Serien einleiten. Sicher geht der dritte Satz mit 25:18 an die TuRanerinnen.

 

Nach der neuen Punkteregel bedeutete das schon mal einen Punkt. Um sich aber vom Relegationsplatz abzusetzen wollte man unbedingt einen klaren Sieg und drei Punkte. Also ab in den vierten Satz. Köln hatte den besseren Start zum 4:1. Beim Stand von 4:3 machte Simone Wäser-Liedtke aber mal so richtig ernst. 9:3 stand es als sie die Angabe verließ. Großen Anteil hatten hier aber auch die gute Blockarbeit um die Mittelblocker Geli Scheid und Greta Ortmanns und der Außenangriff über Zoe Liedtke. Wieder ließ man die Zügel etwas schleifen und Köln immer wieder auf drei Punkte heran kommen. Aber diesmal legte man sich nicht auf der Zielgeraden auf den Boden, sondern holte sich den verdienten Satzgewinn mit 25:19 und damit einen 3:1-Erfolg.

 

Ein ganz wichtiger Sieg für die Mädels der TuRa und ihren Trainer. Erstens konnte man sich für die 0:3-Schlappe aus dem Hinspiel revanchieren und zweitens konnte man enorm wichtige Punkte einfahren. Bei zwei verbleibenden Spielen belegt man nun sogar Platz vier in der Tabelle und hat fünf Punkte Vorsprung vor DJK Südwest Köln, welcher derzeit den Relegationsplatz „nach unten“ einnimmt.

 

Für die TuRa spielten: Vera Eckers, Zoe Liedtke, Greta Ortmanns, Agathe Pokorski, Geli Scheid, Simone Wäser-Liedtke, Ruth Weißhaupt und Sophia Zehnpfennig. Coach: Frank Liedtke.

Die Damen 1 gewinnt 3:1 gegen DJK Südwest Köln

Ruth – Knappe 40 Stunden nach dem letzten Spiel ging es am Samstag gegen die Mädels von DJK Südwest Köln. Ein sehr wichtiges Spiel, waren die Kölnerinnen doch vor dem Spieltag punktgleich mit den Monschauerinnen. So wollte man unbedingt einen Sieg einfahren, um sich vom Relegationsplatz zu lösen.

 

Das Spiel unter der Woche wollte man abhaken und in heimischer Halle zeigen, dass man es besser machen kann. Aber auch an diesem Tag hatte man die „guten Angaben auf die Matte“ zuhause gelassen. So konnte sich auch im ersten Satz keine Mannschaft absetzen. Auf beiden Seiten gab es viele verschlagene Angaben. Gottseidank konnten die Monschauerinnen sich auf ihre Außenangreifer verlassen. Da schlug es dann doch das ein und andere Mal auf Kölner Seite ein. Leider schlug es dann beim Stand von 18:18 siebenmal bei Monschau ein und der Satz ging deutlich mit 18:25 verloren.

 

Coach Frank Liedtke war dann auch nicht erfreut über die fehlende Körpersprache seiner Mädels. Bei einem Heimspiel müsse man mit „breiter Brust“ auf dem Feld stehen und mehr Stimmung machen. Aber es ist halt nicht einfach den Schalter umzulegen. Bis zum 11:12 im zweiten Satz wechselte das Aufschlagrecht hin und her. Simone Wäser-Liedtke hatte dann die Faxen dicke und setze eine Angabenserie zum 16:12. Köln gab sich jedoch nicht so leicht geschlagen und hielt dagegen. Während die Monschauerinnen zumeist nur eine Angabe pro Spielerinnen durchbrachten, waren es bei Köln zwei. Und so knabberten die Kölnerinnen den Vorsprung der Monschauerinnen an, so dass es nur noch 21:20 für die Eiflerinnen stand. Den dritten Satzball konnten die Monschauerinnen jedoch dank ihres starken Außenangriffs zum 25:23 nutzen.

 

Im dritten Satz konnte man die Fehlerquote etwas runterschrauben und vor allem die Angaben etwas stabilisieren. Bis zum Spielstand von 10:10 wechselte jedoch das Aufschlagrecht hin und her. Vera Eckers ermöglichte mit vier platzierten Angaben das 14:10. Zwar ließen die Eiflerinnen die Kölnerinnen immer wieder auf Tuchfühlung heran, konnten den Vorsprung aber über die Ziellinie zum 25:20 retten (ohne sich auf der Zielgeraden auf den Boden zu legen).

 

Nach der neuen Punkteregel hieß dass schon mal mindestens einen Punkt als Belohnung. Aber das war den Monschauerinnen zu wenig. Coach Frank Liedtke brachte es auf den Punkt: „Das wird hier heute kein schönes Spiel mehr. Von einem bis drei Punkten ist alles drin und wenn wir hier drei Punkte holen wollen: dann jetzt!“. Knapp wurde es trotzdem. Beide Mannschaften produzierten weiterhin viele Aufschlagfehler und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Die Monschauerinnen mussten auf den Außenangriff in Persona von Simone Wäser-Liedtke und Zoe Liedtke vertrauen und das klappte gottseidank. Greta Ortmanns griff dann auch in wichtigen Momenten im Block zu und so konnte man den vierten Satz mit 25:23 nachhause zittern.

 

Ein ganz wichtiger Sieg für die Mädels der TuRa und ihren Trainer. Konnte man doch gegen einen direkten „Mitbewerber“ um die Relegation gewinnen und sich absetzen. Weiter geht es für die Monschauerinnen am Sonntag um ca. 15:00 Uhr in Stolberg gegen den Mönchengladbacher TV und da möchte man sich gerne gegen die 2:3-Schlappe aus der Hinrunde revanchieren.

 

Für die TuRa spielten: Steffi Albers, Vera Eckers, Zoe Liedtke, Greta Ortmanns, Agathe Pokorski, Geli Scheid, Simone Wäser-Liedtke, Ruth Weißhaupt und Sophia Zehnpfennig. Coach: Frank Liedtke.

Die Damen 1 startet mit einem 3:1-Sieg in die Rückrunde

Ruth – Unter der Woche mussten die TuRanerinnen am letzten Donnerstag in Pulheim antreten. Ein Unterfangen, das den Eiflerinnen noch nie lag. Und auch diesmal wäre es fast schief gegangen.

 

Gegner im ersten Rückrundenspiel waren die Mädels vom Pulheimer SC. Vom letzten Tabellenplatz darf man sich nicht täuschen lassen. Die Mannschaft ist bekannt abwehrstark und gibt nie auf.

 

Der erste Satz begann viel versprechend. Schnell gingen die Monschauerinnen mit 6:3 in Führung, um sofort wieder 3 Punkte zu kassieren. Schnell wurde aber auch klar, dass an diesem Abend eine Stärke der Mannschaft nicht zog: die Angaben. Das machte man zum Glück mit gutem Angriffsspiel wieder wett, so dass man sich doch mit 15:10 und 19:12 absetzen konnte. Eine komfortable Führung, doch dann hatte man Pulheims Angreiferinnen nicht mehr im Griff und kassierte 4 Gegenpunkte. Beim Stand von 19:16 konnte dann doch auf Angaben von Zoe Liedtke aufgebaut und eine 23:16 Führung erspielt werden. Sicher ging der erste Satz mit 25:17 an die Eiflerinnen ohne dass man wirklich überzeugend gespielt hätte.

 

Beruhigt war Coach Frank Liedtke dann auch nicht. Der zweite Satz würde der schwerste werden und da sollte er durchaus Recht behalten. Beim Stand von 4:4 konnte man aufbauend auf vier sicheren Angaben den Pulheimer Angriff entschärfen und über Simone Wäser-Liedtke punkten. Na, ein 8:4 sah doch schon ganz gut aus. Dann riss der Faden. Viele Missverständnisse auf Monschauer Seite und auch Fehlaufschläge brachten Pulheim eine 15:10-Führung. Die einzige „richtige“ Angabenserie in diesem Spiel gelang dann zum rechten Zeitpunkt Vera Eckers. 17:15 stand es schließlich wieder für Monschau und die Welt sah wieder etwas freundlicher aus. Aber wieder ließ man sich den Vorsprung abjagen. Die vielen Fehlaufschläge taten auch nicht gut. 22:25 geht der Satz verloren.

 

Jetzt musste im dritten Satz ein Aufbäumen kommen, sonst würde man hier gegen den Tabellenletzten verlieren. Nach Aufbäumen sah das aber nicht aus. Zu den Fehlaufgaben kamen nun auch noch Probleme in der Annahme hinzu. Sehr wechselhaft spielten die Monschauerinnen und lagen mit fünf Punkten im Rückstand. Erst beim Stand von 11:16 konnte man sich langsam wieder herankämpfen. Zumeist wurden die Außenpositionen zum Punktegaranten. 18:18 stand es schließlich, aber das gab keine Sicherheit. Wieder verliert man durch Missverständnisse in der Abwehr 4 Punkte, die man gottseidank sofort wieder aufholen konnte. Beim 24:23 hatten die Monschauerinnen den ersten Satzball, konnten den Sack aber nicht zu machen. Es blieb spannend. Pulheim hielt dagegen und konnte auch den zweiten Satzball beim Stand von 26:25 abwehren. Zur rechten Zeit brachte Geli Scheid zwei Angaben durch und der Satz ging knapp und glücklich an die Eiflerinnen.

 

Deutlich konzentrierter begannen die Mädels der TuRa zunächst im vierten Satz. Schnell lag man mit 9:5 in Führung und das sollte doch etwas Sicherheit bringen. Aber dann hatte man Pulheims Mittelblocker nicht mehr im Griff. Ein um andere Mal schlug es bei der TuRa ein. Pulheim konnte zum 14:14 ausgleichen und dann ging es ständig hin und her. Selten machte eine Mannschaft mehr als einen Punkt in Serie. Beim Stand von 22:22 schienen zwei Angaben von Vera Eckers zum 24:22 die Entscheidung zu bringen, aber wieder konnte man Satz nicht beenden. Wie hatte Coach Frank Liedtke im letzten Spiel mal gesagt: „Ihr legt euch auf der Zielgeraden auf den Boden!“. Pulheim glich zum 24:24 aus. Zwei weitere Matchbälle konnte die TuRa nicht nutzen, bevor ein gelungener Block von Greta Ortmanns und ein krachender Angriff von Zoe Liedtke das erlösende 28:26 brachten.

 

Sichtlich erleichtert waren die Monschauerinnen und ihr Coach nach dem Spiel über den knappen 3:1-Sieg. Hatte man doch mit einer durchwachsenen Leistung 3 Punkte eingefahren. Ein wichtiger Sieg, um am Mittelfeld dran zu bleiben und wieder etwas noch oben zu äugen.

 

Am Samstag geht es nun weiter mit einem Heimspiel gegen DJK Südwest Köln. Das Hinspiel konnte man knapp mit 3:2 gewinnen. Spannung ist also angesagt. Gespielt wird um 15:00 Uhr in der Hauptschule in der Walter-Scheibler-Straße in Monschau.

 

Für die TuRa spielten: Steffi Albers, Vera Eckers, Zoe Liedtke, Greta Ortmanns, Agathe Pokorski, Geli Scheid, Simone Wäser-Liedtke, Ruth Weißhaupt und Sophia Zehnpfennig. Coach: Frank Liedtke.